Hyazinth-Wäckerle-Grundschule Ziemetshausen
Schule mit Kopf, Herz und Hand

Aktuelles

Wer erledigt im Rathaus welche Aufgabe?

Um das in Erfahrung zu bringen, machte sich die Klasse 4a am Mittwoch, den 06.11.19, auf den Weg ins Rathaus.

Dort führte uns der Bürgermeister Herr Birle in den Sitzungssaal und eröffnete den Beginn unserer ,,Sitzung" mit dem Klang der Rathausglocke. Am Tag zuvor hatten wir uns im HSU-Unterricht Fragen überlegt, die wir Herrn Birle stellen wollten.

Zunächst interessierte uns natürlich, was ein Bürgermeister eigentlich so genau arbeitet. Denn darüber wurde von uns im Unterricht bereits wild spekuliert und so genau wusste eigentlich keiner Bescheid. Herr Birle erläuterte uns, dass es seine wichtigste Aufgabe sei, die Pflichtaufgaben einer Gemeinde zu erfüllen. Dies seien die Versorgung der Bürger mit Trinkwasser, die Abwasserentsorgung, der Feuerschutz und die Friedhofsverwaltung. Eine weitere Aufgabe stelle die Umsetzung der Gemeinderatsbeschlüsse dar.

Das war ein weiterer Punkt, über den wir noch nicht so viel wussten. Wir erfuhren, dass sich die derzeit 14 Gemeinderäte etwa ein- bis zweimal im Monat treffen. Dass eine solche Sitzung etwa drei Stunden dauert und oft bis in die späten Abendstunden geht, hätten die meisten von uns nicht gedacht.

Herr Birle erklärte uns auch, dass sich der Gemeinderat bei den Wahlen im März 2020 von 14 auf 16 Mitglieder vergrößert, da in der Gemeinde mehr als 3.000 Einwohner leben.

Nach dieser für uns sehr bereichernden ,,Sitzung" besuchten wir noch weitere Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung in ihren Büros. Im Bauamt erklärte uns Frau Böck ihre Arbeit und zeigte uns einen Bebauungsplan. Danach erfuhren wird, dass Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle bei Frau Reinhardt im Standesamt gemeldet werden. Nach einem Besuch im Sekretariat bei Frau Emminger, zeigte uns Herr Birle den großen Flächennutzungsplan, welcher vor seinem Büro hängt. Bei Frau Krumpholz im Bürgerbüro erfuhren wir unter anderem, dass alle Kinder nun schon ab 12 Jahren einen Personalausweis bekommen und wissen nun, wo ein Kinderausweis beantragt werden muss, den man schon ab dem Säuglingsalter für Auslandsreisen braucht. Danach gingen wir in die Kämmerei, wo die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde geprüft und dokumentiert werden.

Mit einer kleinen Tüte Gummibärchen als Wegzehrung und einem großen Zuwachs an Wissen, verließen wir das Rathaus wieder.

Vielen herzlichen Dank an Herrn Birle und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung für diese interessante Führung durchs Rathaus!

Klasse 4a und Frau Herz


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Aktion Gesunde Pause

Am Donnerstag, den 24. Oktober, trafen sich 22 Schüler und Schülerinnen der Klasse 3a im Mehrzweckraum unserer Schule. Dort hatten engagierte Mütter schon Obst, Gemüse, Brot, Kräuter und Quark sowie die Arbeitsmaterialien vorbereitet.

In kleinen Gruppen arbeiteten viele fleißige Hände gut zusammen: Es galt das Gemüse zu waschen bzw. zu schälen und klein zu schneiden. Einige Kinder schälten oder wuschen und portionierten das Obst. Mit viel Eifer und Ausdauer schmierte eine Gruppe die Butterbrote. Anschließend wurden diese wahlweise mit Kresse, Wurst oder Käse belegt. Andere Kinder bereiteten den Dip zu.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen! Am Ende reinigte jeder sein mitgebrachtes Brettchen und die fleißigen Arbeiter stellten sich stolz zum gemeinsamen Foto auf.

In der große Pause hieß es dann für alle:

GESUNDES PAUSENFRÜHSTÜCK FÜR ALLE! GUTEN APPETIT!




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Unterrichtsgang zur Bäckerei Simnacher

Wie backt eigentlich der Bäcker das Brot?

Nachdem die Kinder der Klasse 4a im Heimat- und Sachunterricht selbst Semmeln gebacken hatten, machten sie sich am 30.09.19 auf den Weg in die Bäckerei Simnacher, um herauszufinden, wie der Backvorgang in einer Bäckerei im Vergleich zu ihrem eigenen abläuft.

In der Backstube empfingen uns schon die beiden Bäcker. Sie zeigten uns die Maschinen, Arbeitsgeräte und Öfen, welche ihnen in der Bäckerei zur Verfügung stehen. Die Kinder staunten nicht schlecht, um wie viel größer diese Gerätschaften im Vergleich zu denen ausfielen, die sie für ihren eigenen Backvorgang benötigt hatten. Auch die bereitgestellten Mehlmengen fielen etwas umfangreicher aus. Einen weiteren Unterschied stellte natürlich die Schutzkleidung der beiden Bäcker dar - Schutzkappen und Schürzen, welche sie aus hygienischen Gründen bei der Arbeit trugen. Wir erfuhren zudem, dass die beiden schon eine arbeitsreiche Nacht hinter sich hatten, damit die Backwaren am Morgen auch frisch in den Verkauf gehen konnten. Nachdem die beiden uns noch zahlreiche Fragen zu verschiedenen Brotsorten, die Herkunft des Mehls und die Herstellung von Brezen beantwortet hatten, durften wir zusehen, wie diese geformt, in die Lauge getaucht und gebacken werden. Hierbei lief vielen schon das Wasser im Munde zusammen. Dementsprechend groß war natürlich die Freude, als auch noch jeder eine Breze essen durfte!

Vielen herzlichen Dank an Frau Simnacher, an die beiden Bäcker und an alle anwesenden Mitarbeiterinnen, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben und dass wir erfahren durften, wie in einer Bäckerei gebacken wird!